Die Zukunft des Laptops

Wohin entwickelt sich der Laptop? Gibt es für ihn eine Zukunft? Wir blicken in die nähre Zukunft und wagen Prognosen.In Expertenkreisen gilt die einhellige Meinung, dass Laptops bald überflüssig sind: Wer auf Reisen geht, braucht meist nur noch seinen Handy-Taschencomputer, sein Smartphone. Den Laptop kann man bei der Funktionsvielfalt der heutigen Smartphones dabei immer öfter zuhause lassen.
Basisfunktionen wie das Lesen von Emails, das Internet zu nutzen oder die Orientierung per GPS, um sich auch in fremden Städten zu Recht zu finden, lassen sich gut mit dem Smartphone erfüllen. Wenn Windows-Software darauf installiert ist, wie auch am Heimat-PC, können etwa auch Termine automatisch mit dem Büro koordiniert werden: Es ist quasi die Weiterentwicklung des Blackberry, weil einige Modelle etwa auf bis zu fünf verschiedene Arten drahtlos mit der Welt verbunden werden können; Nicht nur durch W-Lan, sondern auch durch Quad Band, GSM, GPRS und EDGE. Weltweit und flächendeckend ist also der Empfang von Emails möglich.

Damit werden Laptops für viele Menschen bald überflüssig werden, weil ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung unterwegs eigentlich bloß einen Zugang zu Emails braucht. Für diese Funktion allein braucht man keine Laptops mit sich herumschleppen.

Auch im Büro selbst wird sich einiges verändern, denn es ist nicht gegeben, dass noch ein PC auf dem Schreibtisch stehen wird. In fünf bis zehn Jahren, wird von Experten prognostiziert, wird es in mehr und mehr Konzernen „Thin Clients“ geben: Das Prinzip dabei ist, dass die Mitarbeiter keinen eigenen Computer mehr am Arbeitsplatz stehen haben, sondern ihre Dateien in einem zentralen Datenraum speichern. An den Arbeitsplätzen selbst wird es dann nur noch den Bildschirm und eine Tastatur geben, sowie eine Docking-Station für Taschencomputer. Ein großer Vorteil dieses Konzepts ist, dass IT-Abteilungen nicht mehr jeden Arbeitsplatz einzeln instand halten müssen und dass Datenverlust wegen Fahrlässigkeit gegenüber einzelnen Rechnern leichter verhindert werden kann. Voraussetzung ist aber natürlich, dass sowohl zentrale Datenräume als auch die portable Devices dafür stärker gesichert werden als bisher.

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